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64. Eleven-Eleven Matinee

am Sonntag, 12. Sept. 2010, 11:11

Cornelia Löscher, Violine
J.S. Bach - Partita  E Dur
HK Gruber - Four pieces for violin op.11
H.I.F. Biber - Passacaglia

 

Vorschau ...

65. Eleven-Eleven Matinee

am Sonntag, 24. Okt. 2010, 11:11

Johannes Schendel Bariton &
Hilko Dumno Klavier:
Lieder von Schubert, Schumann und Ravel

 
Barocknacht 2010/2011

Barockmusik vom Feinsten

 

 
11-11 live CD

Mozart-Sonaten

 

 
Bayern 4 Klassik
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am Sonntag, 12. Sept. 2010, 11:11

Cornelia Löscher, Violine
J.S. Bach - Partita  E Dur
HK Gruber - Four pieces for violin op.11
H.I.F. Biber - Passacaglia

 
Programm:
J.S.Bach (1685-1750) Partita  E Dur // Preludio / Loure / Gavotte en Rondeau / Menuet I / Menuet II / Bourree / Gigue
HK Gruber (geb. 1943)  Four pieces for violin op.11 //  Elegie – Rhapsodie – Notturno - Concertino
H.I.F. Biber (1644-1704)  Passacaglia ("Schutzengel Sonate")

Cornelia Löschers neue 11-11 live-CD / mit Bachs Partitenfür Violine Solo stellen wir am 12. Dezember in unserer Weihnachts-Matinee vor. Die E-Dur Partita hören Sie als Vernissage-Musik schon heute.

Bachs und Bibers Werke für Violine solo sind wie  Leuchttürme, einander erhellend und erhöhend. Das Werk des zeitgenösischen österreichischen Komponisten HK Gruber wirft zudem ein ganz neues Licht auf Bach und Biber. Solche Konstellationen sind für Cornelia Löscher typisch. Sie mag es, so ausgesetzt zu musizieren. Wir hören & spüren es bewegend in ihrem Spiel. „Mit der Geige allein bin ich nie und nimmer einsam“, sagt sie. „Da ist Fülle, der größte Reichtum. Alles lebt darin an Klängen, Obertönen, an melodisch-akkordlicher Verschränkung“. "Fülle der Einsamkeit" heißt denn auch ihre neue CD mit Bach-Partiten.

Bachs Werk und Rang brauchen keine Worte; aber Biber ist doch vielen noch unbekannt. Er galt als der geniale Violinvirtuose seiner Zeit; für sein kompositorisches Werk verlieh ihm Kaiser Leopold I. 1690 ein Adelsprädikat. Fortan durfte er sich „Biber von Bibern“ nennen - ein erheblicher sozialer Aufstieg. In vielen seiner Frühwerke benutzte die Skordatur (das Umstimmen einzelner Saiten), um besondere Klangffekte zu erzielen und um schwierige Griffe in den unteren Lagen sowie auf leeren Saiten zu ermöglichen. Darüberhinaus findet man bei wenigen Geigern und Komponisten vor seiner Zeit so häufig Doppelgriffe, Dreifach- und Vierfachgriffe wie bei Biber. Er beherrschte - damals war das selten - das Violinspiel bis in die siebte Lage.

Schon in seiner Jugend begegnete er an seinem schlesischen Schulort Troppau dem späteren Kapellmeister des Erzbischofs zu Kremsier  Pavel Josef Vejvanovský. In Wien war er vermutlich Schüler von Johann Heinrich Schmelzer oder Hofkapellmeister Antonio Bertali. Die erste Anstellung erhielt Biber mit 24 Jahren als Musiker der Hofkapelle des Olmützer Bischofs Karl II. von Liechtenstein-Kastelkorn. Dorthin kehrte von einer Reise nach Innsbruck unerlaubterweise nicht zurück. Hier nämlich traf er den berühmten Geigenbauer Jakobus Stainer, der ihn in einem Schreiben als "der vortreffliche Virtuos Herr Biber" erwähnte. Salzburg zog ihn an. 1670 war er im Dienst des Salzburger Erzbischofs Max Gandolph Graf von Kuenburg. 1684 wurd er Hofkapellmeister.

Die Salzburgerin Cornelia Löscher ist seit frühester Kindheit Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe im In- und Ausland. 2003 gewann Sie den Wettbewerb um die sogenannte "Ö1 Geige" eine Ceruti, die sie 2 Jahre lang spielte. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie auf zahlreichen namhaften Festivals im In-und Ausland, u.a. der Styriarte, dem Schloss Grafenegg, den Schwetzinger Schlossfestspielen auf. Sie konzertierte im Konzerthaus Wien, dem Wiener Musikverein, dem Mozarteum Salzburg, sowie in zahlreichen Konzertsälen im Ausland (Deutschland, Italien, Marokko, Bulgarien etc.). Immer wieder führte sie Paganinis Violinkonzert Nr.1 auf, mit dem Sie als 16-jährige den internationalen Wettbewerb "Alfredo Marcosig", Gorizia gewann, so auch 2006 mit dem Tiroler Symphonieorchester unter D. Bernet im Kongreß Innsbruck. 2009 war sie im Mozarteum Salzburg mit Vivaldis Vier Jahreszeiten mit der Dirigentin Elisabeth Fuchs zu hören. Ebenfalls in Salzburg führte sie 2010 Mendelssohns Violinkonzert auf. Seit 2009 ist sie Mitglied des erfolgreichen Neuen Wiener Quartetts.

Cornelia Löscher widmet sich neben der modernen Geige in besonderer Weise der Barockgeige und gestaltet ihre Konzerte vielseitig mit umfassendem Repertoire und Instrumentarium. Seit 2007 leitet sie eine Violinklasse, sowie eine Kammermusikklasse am J. Haydn Konservatorium Eisenstadt. Cornelia Löscher spielt  auf einer Violine der österr. Nationalbank des Geigenbauers Michelangelo Bergonzi.

 

Der Weg zu uns

Karte

KOM,  Hauptstraße 68, 82140 Olching

S-Bahn
S 3 Richtung Maisach, Halt Olching, die Hauptstraße entlang (ca. 10 Min.) vorbei an Kirche & Kreisel, rechts neben der Gaststätte Cantina liegt an der Amper das KOM (Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach), Hauptstraße 68.

Per Auto
BAB 8 Richtung Stuttgart, Ausfahrt Dachau/Fürstenfeldbruck, B 471 in Richtung Fürstenfeldbruck, 2. Ausfahrt Olching nehmen (= Olching/Maisach), links abbiegen durch den 1. Kreisel an der Esso-Tankstelle vorbei in Richtung Olching über die Amper fahren, auf der Hauptstraße über 2. Kreisel bis zur Gaststätte Cantina, unmittelbar danach links einbiegen.

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